Spezielle Schmerztherapie

 

Schmerz ist für das Verhalten und Befinden der Menschen von elementarer Bedeutung. Das "Frühwarnsystem Schmerz" hat eine lebenserhaltende Aufgabe, denn ohne Schmerz wahrnehmen zu können, würden Mensch & Tier in lebensbedrohliche körperliche und seelische Situationen kommen.

Schmerzen machen auf äußere Reize und Erkrankungen im Inneren des Körpers aufmerksam. Der akute Schmerz signalisiert dabei eine Schädigung oder Reizung des Gewebes oder unterstreicht die Notwendigkeit der Genesungsruhe.

Wie jeder Schmerzpatient weiß, steht der klinischen Bedeutung des akuten Schmerzes, der oft unerträgliche und sinnlose Dauerschmerz gegenüber. Tritt der Schmerz aber chronisch auf, so hat er seine Funktion als Alarmsignal jedoch verloren. Dem chronischen Schmerz kommt keine biologische Aufgabe zu, denn oft ist er losgelöst von der Grundkrankheit und wird selbst zu einer und somit zum dominierenden Faktor im Leben eines Patienten.

Mit seinen vielfältigen Entstehungs- und Erscheinungsformen ist der chronische Schmerz eine medizinische Herausforderung, die oft nur in sehr enger Zusammenarbeit mit anderen ärztlichen Fachrichtungen zu bewältigen ist und nicht dauerhaft nur durch die Einnahme von Schmerzmitteln unterdrückbar bleibt. Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung verknüpft ist und mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Da es aber keine verlässlichen physiologischen Indikatoren für die Bewertung von chronischen Schmerzen gibt, ist der behandelnde Arzt fast ausschließlich auf die Aussagen und das Verhalten des Patienten angewiesen. Eine erfolgreiche Behandlung kann nur in enger und ggf. längeren Zusammenarbeit mit dem Arzt erfolgen.

Die folgenden Methoden stehen in unserer Praxis zur Verfügung und werden jeweils für Sie individuell zu einem Behandlungskonzept zusammengesetzt:

  • Akupunktur
  • Magnetfeldtherapie
  • Infiltrationstherapie (Einbringen von lokalen Betäubungsmitteln an die schmerzhaften Stellen)
  • medikamentöse Schmerztherapie (Schmerzmittel und Schmerzinfusionen)
  • Reizstrom und Ultraschall
  • gezielte intensive Krankengymnastik und Mobilisation
  • Psychosomatisch orientierte Gesprächstherapie